Die neuesten Inputs unserer Leser

Im September 2017 wurde in Moskau offenbar das Autograph einer bisher unbekannten Gelegenheitskomposition (Titel: Impromptu op. 33) für Bratsche und Klavier entdeckt, die auf den 2. Mai 1931 datiert ist: https://www.thestrad.com/news/7151.article
Demnach schuf Schostakowitsch also bereits vor seinem letzten Werk, der Sonate op. 147, eine Komposition für Bratsche und Klavier.
Siehe auch: https://magazin.klassik.com/news/teaser.cfm?ID=13747
Jentsch machte seine Hauptkarriere während WWII im Nazi Rundfunk.
2004 erschien eine Rezension der Henle-Ausgabe des Konzerts in D in der Fachzeitschrift Das Orchester: http://www.dasorchester.de/de_DE/journal/showarticle,5383.html
Die Triosonate in g ist in der Version für obligates Cembalo und Bratsche jüngst auch noch auf einer weiteren, 2017 erschienenen Einspielung barocker Sonaten für Bratsche und Cembalo veröffentlicht worden: https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/various-imagination/hnum/7805764
Das Pandolfis Consort Wien hat dafür eine Auswahl aus originalen Werken, zeitgenössischen Alternativbesetzungen und modernen Bearbeitungen zusammengestellt.
Die Sonate in B für Bratsche und Basso continuo ist jüngst auf einer Einspielung barocker Sonaten für Bratsche und Cembalo veröffentlicht worden: https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/various-imagination/hnum/7805764
Das Pandolfis Consort Wien hat dafür eine Auswahl aus originalen Werken, zeitgenössischen Alternativbesetzungen und modernen Bearbeitungen zusammengestellt.
Da man das Werk weder zweifelsfrei Händel noch Leffloth zuordnen kann, sollte man es eher als anonymes Werk behandeln, wie es Richard G. King in seinem Artikel «Handel and the Viola da Gamba» (in: «A Viola da Gamba Miscellanea», Limoges 2005, S. 73 f.) vorschlug.
Die Sonate in C ist in der Version für obligates Cembalo und Bratsche jüngst auf einer Einspielung barocker Sonaten für Bratsche und Cembalo veröffentlicht worden: https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/various-imagination/hnum/7805764
Das Pandolfis Consort Wien hat dafür eine Auswahl aus originalen Werken, zeitgenössischen Alternativbesetzungen und modernen Bearbeitungen zusammengestellt.
Für die bekannte Kanon-Sonate, TWV 41:B3, gibt Telemann in seinem Erstdruck verschiedene Besetzungsalternativen an. Der eigentliche Notentext des Stichs steht in B-Dur, das obere System im Alt-, das untere im Bassschlüssel. Überschrieben ist die Komposition mit «Viola di Braccio ò di Gamba» [mit beziffertem Basso continuo]. Vor dem Beginn des ersten Satzes sind folgende Besetzungsalternativen vermerkt:
1. Version in A-Dur, für Traversflöte (oberes System im Violinschlüssel) und Viola da Gamba oder Bratsche (unteres System im Altschlüssel) [ohne Basso continuo]
2. Version in B-Dur, für Viola [ohne weitere Spezifizierung] (oberes System im Altschlüssel) und Blockflöte (unteres System im französischen Violinschlüssel) [ohne Basso continuo]
Die Fassung für Bratsche und Basso continuo ist jüngst auf einer Einspielung barocker Sonaten für Bratsche und Cembalo veröffentlicht worden: https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/various-imagination/hnum/7805764
Das Pandolfis Consort Wien hat dafür eine Auswahl aus originalen Werken, zeitgenössischen Alternativbesetzungen und modernen Bearbeitungen zusammengestellt.
Die 4. Sonate aus einer Serie von sechs Sonaten für Cembalo und wechselnde Begleitinstrumente, die 1776 in Stettin erschienen, ist in der Version für obligates Cembalo und Bratsche jüngst auf einer Einspielung barocker Sonaten für Bratsche und Cembalo veröffentlicht worden: https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/various-imagination/hnum/7805764
Das Pandolfis Consort Wien hat dafür eine Auswahl aus originalen Werken, zeitgenössischen Alternativbesetzungen und modernen Bearbeitungen zusammengestellt.
Bis heute liegt das außergewöhnliche Konzert für Orgel oder Cembalo, Bratsche, Streicher und Basso continuo (!) (Perger 55, MH 41), das trotz seiner Qualität noch immer kaum Beachtung findet, nur in der modernen Edition des Wiener Musikverlags Doblinger vor, die Paul Angerer 1970 besorgte. Obwohl Angerer im Vorwort seiner Ausgabe darauf hinwies, dass die einzige Quelle – das in der Staatsbibliothek zu Berlin überlieferte Autograph – anfangs über eine sporadisch bezifferte Bassstimme verfüge, der kompakte Satz jedoch «keinerlei Auffüllung durch einen Continuo, weder durch die Solo-Orgel noch durch ein eigenes, zusätzliches Continuo-Instrument» erfordere, sollte man aufführungspraktisch andere Wege gehen. Die Datierung der Quelle ist zwar teilweise nicht mehr erkennbar; da das Werk aber in Großwardein (heute im rumänischen Oradea) entstanden ist, dürfte es Anfang der 1760er Jahre komponiert worden sein. Da ein akkordfähiges Tasteninstrument in diesem Konzert ohnehin zur Verfügung steht, sollte es auch die Ritornell- bzw. Tutti-Abschnitte des Orchesters sowohl im Bass als auch in der zu improvisierenden rechten Hand des Tastenspielers verstärken. Es gibt objektiv keinen Grund, die absolut gängige Praxis der Mitwirkung eines Tasteninstruments in Abrede zu stellen – was 1970 allem Anschein nach kommerzielle Gründe gehabt haben dürfte. Es ist schade, dass man bei der jüngsten Aufnahme des Konzerts (von 2015) ohne zu hinterfragen Angerers Vorschlag gefolgt ist, obwohl es doch viel reizvoller gewesen wäre, in einem Konzert, in dem eine Orgel involviert ist, diese auch als Continuo-Instrument einzusetzen: https://www.jpc.de/jpcng/cpo/detail/-/art/andra-darzins-violakonzerte/hnum/8445340
Das einzige erhaltene Exemplar des Erstdrucks der Sinfonia concertante ist in der Bibliothèque nationale de France in Paris überliefert, die die Quelle auch als Digitalisat zur Verfügung stellt (Signatur: VM7-1803): http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b90576035
This work is currently being prepared for publication by Comus Edition. Enquiries welcome. Michael Dennison music@comusedition.com
Ein in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) erhaltenes Druckexemplar der drei «Duos» op. 30 von Schneider ist online verfügbar (Signatur: Mus.4243-P-502,3): http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/
Die Zusammenfassung der drei Einzelsätze unterschiedlicher Tonart zu einem geschlossenen Werk hatte möglicherweise kommerzielle Gründe. In allen Sätzen dominiert die Bratsche, während die Violine ausschließlich der Begleitung dient.
Dass Carl Friedrich Zelter nicht nur als Komponist des bekannten Es-Dur-Violakonzerts in Erscheinung trat, sondern auch als Bearbeiter einer Violasonate in b-Moll, belegt eine im Archiv der Sing-Akademie zu Berlin überlieferte Abschrift Zelters (Signatur: SA 4073), die auf eine Vorlage einer vermeintlichen Gambensonate zurückgeht (ebenfalls in der Signatur enthalten), für die Zelter Johann Gottlieb Graun als Urheber annahm. Tatsächlich handelt es sich bei dieser anonymen Gambenversion bereits um die Bearbeitung einer Solo-Sonate in b-Moll für Violine und B.c. von Franz Benda, LeeB 3.138 (die Gambenfassung folgt derjenigen für Violine im Prinzip wörtlich, nur dass die Solostimme nach unten oktaviert wurde). Zelters Bearbeitung für Bratsche enthält außerdem eine interessante Notiz: «Dieses Solo ist ursprünglich für die Viola di Gamba komponirt. Ich habe solches, nach meiner Weise für die Viola di Braccio übertragen und wünsche daß es beÿ wahren Kennern dadurch nichts von seinem Werthe verloren haben möge. Zelter.» Zelters Bratschenfassung unterscheidet sich in der Figuration teilweise sehr stark von der Vorlage.
Eine zeitgenössische Partiturabschrift des Themas mit sechs Variationen, J 49 bzw. WeV N.2b, zu dem österreichischen Volkslied A Schüßerl und a Reinderl für Bratsche und Orchester (revidierte Fassung von 1806) ist in einer Sammelhandschrift mit Instrumentalkompositionen von Weber in der Sächsischen Landesbibliothek Dresden überliefert. Eine digitale Reproduktion der Quelle (Signatur: Mus.4689-M-1 [S. 1-16]) steht online zur Verfügung: http://digital.slub-dresden.de
Einem besonderen Umstand ist es zu verdanken, dass diese beiden nun erstmals bei ortus erschienenen Sonaten in Es- und F-Dur für Viola und B.c. von Antoniotto in der Library of Congress in Washington aufgespürt werden konnten. Obwohl sie Franz Zeyringer bereits 1985 in seinem Viola-Literaturverzeichnis aufführte – allerdings jeweils mit dem Hinweis «Verl.[ag] n.[icht] erm.[ittelt]» (siehe Franz Zeyringer, Literatur für Viola, Hartberg 1985, S. 135) – blieb ihre Existenz bis heute unbekannt.
Über die internationale Musikhandschriftendatenbank RISM online ließen sich die Quellen in Washington ermitteln:
https://opac.rism.info/search?id=000118096
https://opac.rism.info/search?id=000118097
Beide Handschriften sind dort als (Kopisten)abschriften klassifiziert (Stand: Juli 2017). In Wirklichkeit handelt es sich aber um Kompositionsautographe. Die Es-Dur-Sonate ist sogar datiert auf das Jahr 1753. Damit dürfte es sich um die früheste Sonate für Bratsche und B.c. handeln, die als Kompositionsautograph überliefert ist. Die F-Dur-Sonate könnte ebenfalls in den 1750er Jahren entstanden sein.
Die Sonate in Es-Dur von Antoniotto ist auf einer Aufnahme der Bratschistin Pauline Sachse mit spätbarocken Sonaten für Bratsche und Tasteninstrument, die Mitte Oktober 2017 bei dem Label CAvi erschien, eingespielt: https://www.highresaudio.com/de/album/view/jsn66x/pauline-sachse-andreas-hecker-viola-galante

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