Carl Friedrich Zelter(1758–1832)

1758-12-1111.12.1758 in Berlin, Deutschland
1832-05-1515.05.1832 in Berlin, Deutschland
maleKomponistDE

Konrad Ewald

Das Konzert schätze ich sehr; ich stelle es neben die von Stamitz und Hoffmeister. Wunderschöne (gut klingende und gut liegende) Arpeggien im 1. Satz, prächtiger c-moll-Mittelsatz und eine
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Werke

Konzert Es-dur, für Bratsche und Orchester

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Inputs

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Dass Carl Friedrich Zelter nicht nur als Komponist des bekannten Es-Dur-Violakonzerts in Erscheinung trat, sondern auch als Bearbeiter einer Violasonate in b-Moll, belegt eine im Archiv der Sing-Akademie zu Berlin überlieferte Abschrift Zelters (Signatur: SA 4073), die auf eine Vorlage einer vermeintlichen Gambensonate zurückgeht (ebenfalls in der Signatur enthalten), für die Zelter Johann Gottlieb Graun als Urheber annahm. Tatsächlich handelt es sich bei dieser anonymen Gambenversion bereits um die Bearbeitung einer Solo-Sonate in b-Moll für Violine und B.c. von Franz Benda, LeeB 3.138 (die Gambenfassung folgt derjenigen für Violine im Prinzip wörtlich, nur dass die Solostimme nach unten oktaviert wurde). Zelters Bearbeitung für Bratsche enthält außerdem eine interessante Notiz: «Dieses Solo ist ursprünglich für die Viola di Gamba komponirt. Ich habe solches, nach meiner Weise für die Viola di Braccio übertragen und wünsche daß es beÿ wahren Kennern dadurch nichts von seinem Werthe verloren haben möge. Zelter.» Zelters Bratschenfassung unterscheidet sich in der Figuration teilweise sehr stark von der Vorlage.